Prozessabläufe analysieren und Konzept für UX/UI entwickeln

Geschäftsprozesse im E-Commerce

 

 

Klickverhalten und Eye-Tracking

1.Klickverhalten

 

Was bedeutet Klickverhalten?

Es geht um die Analyse des Klickverhaltens mithilfe von Clickmaps auf die Auswertung, wie Besucher mit einer Website interagieren..

Wie funtioniert es?

Clickmaps visualisieren, welche Bereiche häufig angeklickt werden, und bieten Einblicke in das Nutzerverhalten. 

Wozu dient es?

Zur Optimierung. Basierend auf diesen Erkenntnissen, wird die Benutzererfahrung verbessert, beispielsweise durch die Anpassung von Seitenelementen, Button-Design und Navigation. A/B-Tests und Benutzerfeedback sind dabei wichtige Werkzeuge. Kurz gesagt, es handelt sich um einen Prozess zur Verbesserung der Website-Nutzerfreundlichkeit durch die Analyse von Klickverhalten und gezielte Anpassungen.

 

Übliche Prozesse zur verbesserung der Benutzererfahrung:

1. Optimierung der Seitenelemente:
   - Überprüfen Sie die Platzierung und Sichtbarkeit von Schlüsselelementen wie Call-to-Action-Buttons und Links. Stellen Sie sicher, dass die Navigation intuitiv ist.

2. Button-Design verbessern:
   - Gestalten Sie Buttons ansprechend und klar. Experimentieren Sie mit verschiedenen Designs, um die effektivste Variante zu identifizieren.

3. Leere Klicks minimieren:
   - Reduzieren Sie unnötige Klicks an Stellen ohne Interaktion, um Frustration bei Besuchern zu vermeiden.

4. Berücksichtigung von versteckten Bedürfnissen:
   - Analysieren Sie das Klickverhalten auf nicht vorhandene Links, um potenzielle Lücken in der Informationsbereitstellung zu identifizieren.

5. Mobile Benutzererfahrung optimieren:
   - Beachten Sie die spezifischen Bedürfnisse mobiler Nutzer und passen Sie das Design entsprechend an.

6. A/B-Tests für optimales Design:
   - Führen Sie A/B-Tests durch, um die beste Kombination von Designelementen und Platzierung zu ermitteln.

7. Einholung von Benutzerfeedback:
   - Kombinieren Sie Clickmap-Analysen mit direktem Benutzerfeedback, um umfassende Einblicke zu gewinnen.

8. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung:
   - Aktualisieren Sie Ihre Analyse regelmäßig, um Änderungen im Klickverhalten zu identifizieren und die Website entsprechend zu optimieren.

 

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Analyse des Klickverhaltens mittels Clickmaps wertvolle Einblicke in die Nutzerinteraktion bietet. Durch die Optimierung von Seitenelementen, dem klaren Design von Buttons, der Minimierung leerer Klicks und der Anpassung an mobile Bedürfnisse können Websites benutzerfreundlicher gestaltet werden. A/B-Tests und direktes Benutzerfeedback sind essenzielle Werkzeuge, um die Effektivität von Designänderungen zu evaluieren. Die regelmäßige Überprüfung und Anpassung an verändertes Klickverhalten gewährleistet eine kontinuierliche Verbesserung der Benutzererfahrung.

 

2.EYE-TRACKING

 

Was bedeutet EYE-TRACKING? 

Eyetracking ist eine Methode zur Erfassung von Augenbewegungen, die zur Untersuchung der User Experience (UX) von Websites und Anwendersoftware eingesetzt wird. Durch die Analyse von Blickbewegungen können Usability-Schwächen identifiziert und die Conversion-Optimierung vorangetrieben werden.

Wie funtioniert es? 

Tragbare Eyetracker und Software von Unternehmen wie Tobii ermöglichen eine präzise Erfassung von Fixationen, Sakkaden und Regressionen. Die Anwendung von Heatmaps, Gazeplots und Opicity Maps, basierend auf Erkenntnissen aus der Eyetracking-Forschung, gewährt Einblicke in intensiv betrachtete Bereiche einer Website und erleichtert die Identifikation von Areas of Interest (AOIs). A/B-Tests dienen als wertvolle Instrumente für den Vergleich verschiedener Versionen einer Website hinsichtlich der UX.

Wozu dient es? 

Für eine effektive Conversion sind ein positiver erster Eindruck, die rechtzeitige Wahrnehmung entscheidender Informationen und die Vermeidung des Übersehens wesentlicher Inhalte von entscheidender Bedeutung. Usability-Tests, die das Blickverhalten analysieren, liefern Aufschluss darüber, ob wichtige Funktionen erkannt werden und wie schnell dies geschieht.

 

Übliche Prozesse zur verbesserung der Benutzererfahrung:

1.Eyetracking Methode:
  - Erfassung von Augenbewegungen zur UX-Untersuchung von Websites und Anwendersoftware.

2.Analyse von Blickbewegungen:
  - Identifizierung von Usability-Schwächen.
  - Förderung der Conversion-Optimierung.

3.Werkzeuge:
  - Tragbare Eyetracker und Software von Unternehmen wie Tobii.
  - Präzise Erfassung von Fixationen, Sakkaden und Regressionen.

4.Visualisierungstools:
  - Nutzung von Heatmaps, Gazeplots und Opicity Maps.
  - Basierend auf Erkenntnissen aus Eyetracking-Forschung.
  - Einblicke in intensiv betrachtete Bereiche und Identifikation von Areas of Interest (AOIs).

5.A/B-Tests:
  - Wertvolle Instrumente zum Vergleich verschiedener Website-Versionen hinsichtlich der UX.

6.Faktoren für Conversion:
  - Positiver erster Eindruck.
  - Rechtzeitige Wahrnehmung entscheidender Informationen.
  - Vermeidung des Übersehens wesentlicher Inhalte.

7.Usability-Tests:
  - Analyse des Blickverhaltens.
  - Aufschluss darüber, ob wichtige Funktionen erkannt werden und wie schnell.

8.Integration mit biometrischen Daten:
  - Neue Perspektiven für umfassende UX-Analyse.
  - Potenzielle Grundlage für zukünftige Entwicklungen im Bereich digitaler Anwendungen.

9.Eyetracking als moderne Technologie:
  - Unterstützt Unternehmen dabei, Kunden besser zu verstehen.
  - Optimierung der Usability digitaler Produkte.

Fazit

Die Integration von Eyetracking mit biometrischen Daten eröffnet neue Perspektiven für eine umfassende UX-Analyse. Diese könnte als Grundlage für zukünftige Entwicklungen im Bereich digitaler Anwendungen und deren Anpassung an menschliche Bedürfnisse dienen. Eyetracking bleibt somit eine moderne Technologie, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Kunden besser zu verstehen und die Usability ihrer digitalen Produkte zu optimieren.

 

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Ganzheitliches Verständnis der Attributionsmodellierung im Conversion-Funnel

Einleitung:
Die Attributionsmodellierung ist ein wesentlicher Bestandteil des Conversion-Funnels im Online-Marketing. Sie ermöglicht es Unternehmen, den Beitrag verschiedener Marketingkanäle und -interaktionen zur Konversion zu verstehen und zu bewerten. In diesem Abschlussbericht werden wir ein ganzheitliches Verständnis der Attributionsmodellierung bieten und ihre Bedeutung im Kontext des Conversion-Funnels erläutern.

1. Der Conversion-Funnel:
Der Conversion-Funnel beschreibt den Prozess, den ein Benutzer durchläuft, um von einer bloßen Interaktion mit einer Website oder einem Produkt zur Ausführung einer gewünschten Aktion zu gelangen. Dieser Prozess umfasst typischerweise verschiedene Stufen, darunter Awareness (Bewusstsein), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Handlung).

2. Mikro- und Makrokonversionen:
Innerhalb des Conversion-Funnels werden Mikrokonversionen als kleinere Zwischenschritte betrachtet, die ein Benutzer auf dem Weg zur Hauptkonversion durchläuft. Sie dienen dazu, das Interesse und die Engagement eines Benutzers aufrechtzuerhalten und den Weg zur Makrokonversion zu ebnen. Makrokonversionen sind die Hauptziele, die ein Unternehmen erreichen möchte, wie beispielsweise einen Kauf tätigen oder eine Dienstleistung buchen.

3. Erkennung von Conversions:
Die Erkennung von Conversions erfolgt durch verschiedene Tracking-Mechanismen und Analysetools auf einer Website oder in einer Anwendung. Dies kann durch Ereignis-Tracking, Zielverfolgung und Conversion-Tracking erfolgen, wobei jede Methode spezifische Aktionen oder Ereignisse erfasst, die zu einer Konversion führen.

4. Attributionsmodellierung:
Die Attributionsmodellierung bezieht sich auf die Bewertung des Beitrags jedes Marketing-Touchpoints entlang des Konversionspfads. Es gibt verschiedene Modelle, darunter Last-Touch-Attribution, First-Touch-Attribution, Lineare Attribution, Zeitverzögerte Attribution und Positionsbasierte Attribution. Jedes Modell hat seine eigenen Vor- und Nachteile und sollte entsprechend den Zielen und Anforderungen eines Unternehmens ausgewählt werden.

5. Integration von Attributionsmodellen in den Conversion-Funnel:
Die Attributionsmodellierung spielt eine entscheidende Rolle im Conversion-Funnel, da sie Unternehmen dabei unterstützt, den Einfluss verschiedener Marketingkanäle und -aktivitäten auf die Konversion zu verstehen und zu bewerten. Durch die Integration von Attributionsmodellen können Unternehmen fundierte Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen und die Optimierung ihrer Marketingstrategien treffen, um ihre Konversionsraten zu maximieren und ihren Geschäftserfolg zu steigern.

6. Schlussfolgerung:
Ein ganzheitliches Verständnis der Attributionsmodellierung im Conversion-Funnel ist entscheidend für den Erfolg im Online-Marketing. Durch die Kombination von strategischem Verständnis, technischer Umsetzung und Analyse können Unternehmen Einblicke in das Benutzerverhalten gewinnen und ihre Konversionsraten steigern, was letztendlich zu einem höheren Geschäftserfolg führt.

Dieser Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Attributionsmodellierung im Kontext des Conversion-Funnels und betont ihre Bedeutung für die Effektivität von Marketingstrategien und die Maximierung von Konversionsraten.

Attributionsmodellierung:

Die Attributionsmodellierung ist ein Konzept, das darauf abzielt, den Wert und die Bedeutung verschiedener Marketing-Touchpoints entlang des Konversionspfads zu bewerten. In einem typischen Konversionspfad können Benutzer mit verschiedenen Marketingkanälen und -interaktionen in Berührung kommen, bevor sie eine gewünschte Aktion ausführen, wie beispielsweise einen Kauf tätigen oder sich anmelden.

Die Auswahl des richtigen Attributionsmodells ist entscheidend, um zu verstehen, wie diese verschiedenen Touchpoints zur Konversion beitragen. Hier sind einige gängige Attributionsmodelle und ihre Funktionsweisen:

Last-Touch-Attribution: Bei diesem Modell wird die gesamte Konversionskredit dem letzten Marketing-Touchpoint zugeschrieben, den der Benutzer vor der Konversion berührt hat. Dies bedeutet, dass der letzte Klick oder die letzte Interaktion, die zur Konversion geführt hat, den gesamten Wert erhält. Last-Touch-Attribution wird häufig verwendet, um den direkten Beitrag einzelner Kanäle oder Anzeigen zu einer Konversion zu messen.

First-Touch-Attribution: Im Gegensatz zur Last-Touch-Attribution wird bei diesem Modell die gesamte Konversionskredit dem ersten Marketing-Touchpoint zugeschrieben, den der Benutzer vor der Konversion berührt hat. Dies bedeutet, dass der erste Kontakt des Benutzers mit der Marke oder dem Produkt den gesamten Wert erhält. First-Touch-Attribution ist nützlich, um den ersten Eindruck einer Marke oder Kampagne zu bewerten.

Lineare Attribution: Bei diesem Modell wird der Konversionskredit gleichmäßig auf alle Marketing-Touchpoints verteilt, die der Benutzer während seines Konversionspfads berührt hat. Jeder Touchpoint erhält also den gleichen Anteil am Konversionswert, unabhängig davon, ob er am Anfang oder am Ende des Pfads auftritt. Lineare Attribution bietet eine ausgewogenere Sicht auf den Beitrag verschiedener Kanäle und Interaktionen zur Konversion.

Zeitverzögerte Attribution: Bei diesem Modell erhalten Marketing-Touchpoints, die näher an der Konversion liegen, einen höheren Kredit als solche, die weiter entfernt sind. Dies bedeutet, dass Touchpoints, die näher an der Konversion stattgefunden haben, einen höheren Einflusswert haben als Touchpoints, die weiter zurückliegen. Zeitverzögerte Attribution berücksichtigt die zeitliche Nähe eines Touchpoints zur Konversion.

Positionsbasierte Attribution (U-förmiges Modell): Dieses Modell weist einen höheren Prozentsatz des Konversionswerts dem ersten und letzten Touchpoint zu, wobei der Rest gleichmäßig auf die dazwischen liegenden Touchpoints verteilt wird. Dies spiegelt die Annahme wider, dass der erste Kontakt die Aufmerksamkeit des Benutzers erregt und der letzte Kontakt die Konversion abschließt, während dazwischenliegende Interaktionen dazu beitragen, das Interesse aufrechtzuerhalten und den Benutzer auf dem Weg zur Konversion zu beeinflussen.

Die Wahl des geeigneten Attributionsmodells hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Art des Unternehmens, die Art der Marketingkanäle und -aktivitäten sowie die Komplexität des Konversionspfads. Eine sorgfältige Analyse und Anpassung des Attributionsmodells kann dazu beitragen, ein genaueres Bild davon zu erhalten, wie verschiedene Marketingaktivitäten zur Konversion beitragen, und die Marketingstrategie entsprechend anzupassen.

Um die verschiedenen Attributionsmodelle besser zu verstehen, werfen wir einen Blick auf einige praktische Beispiele:

1. Last-Touch-Attribution:
Angenommen, ein Online-Shop verwendet Last-Touch-Attribution, um den Beitrag seiner Marketingkanäle zur Konversion zu bewerten. Ein Kunde besucht den Online-Shop nach dem Klicken auf eine Anzeige in den Google-Suchergebnissen. Nachdem er einige Produkte angesehen hat, verlässt er die Website. Später kehrt der Kunde über einen Direktlink zur Website zurück und tätigt einen Kauf. Gemäß dem Last-Touch-Attributionsmodell wird der gesamte Wert der Konversion dem Direktlink zugeschrieben, da dies der letzte Interaktionspunkt war, bevor die Konversion stattfand.

2. First-Touch-Attribution:
In einem anderen Szenario verwendet ein Unternehmen First-Touch-Attribution, um den Wert seiner Marketingkanäle zu messen. Ein potenzieller Kunde kommt über eine Facebook-Anzeige zum ersten Mal mit der Marke in Kontakt und besucht die Website des Unternehmens. In den folgenden Tagen sieht der Kunde weitere Anzeigen auf verschiedenen Plattformen und entscheidet sich schließlich, ein Produkt zu kaufen. Gemäß dem First-Touch-Attributionsmodell wird der gesamte Wert der Konversion der Facebook-Anzeige zugeschrieben, da dies der erste Interaktionspunkt war, der den Kunden zur Website führte.

3. Lineare Attribution:
Ein Unternehmen verwendet das lineare Attributionsmodell, um den Beitrag seiner Marketingkanäle gleichmäßig zu bewerten. Ein potenzieller Kunde kommt zunächst über eine organische Google-Suche auf die Website des Unternehmens und liest einige Blogbeiträge. Später sieht er eine Anzeige auf Facebook und besucht erneut die Website. Schließlich klickt er auf einen Link in einem Newsletter und tätigt einen Kauf. Gemäß dem linearen Attributionsmodell wird der Wert der Konversion gleichmäßig auf alle drei Interaktionspunkte verteilt: die organische Suche, die Facebook-Anzeige und den Newsletter-Link.

4. Zeitverzögerte Attribution:
Ein weiteres Unternehmen verwendet das zeitverzögerte Attributionsmodell, um den Wert seiner Marketingkanäle zu messen. Ein potenzieller Kunde sieht zuerst eine Anzeige auf einer Social-Media-Plattform und besucht die Website des Unternehmens. Einige Tage später sieht er eine Anzeige auf einer anderen Plattform und kehrt erneut zur Website zurück. Schließlich sieht er eine Anzeige auf einer Website eines Drittanbieters und tätigt einen Kauf. Gemäß dem zeitverzögerten Attributionsmodell wird mehr Wert auf die letzte Anzeige gelegt, da sie näher an der Konversion liegt. Die vorherigen Interaktionspunkte erhalten jedoch auch einen gewissen Kredit, der auf der Zeitdifferenz zur Konversion basiert.

5. Positionsbasierte Attribution (U-förmiges Modell):
Ein Unternehmen verwendet das U-förmige Attributionsmodell, um den Wert seiner Marketingkanäle zu bewerten. Ein potenzieller Kunde kommt über eine Suchmaschinenanzeige zum ersten Mal mit der Marke in Kontakt und besucht die Website des Unternehmens. Nach einigen Tagen sieht er eine Anzeige auf einer Social-Media-Plattform und besucht erneut die Website. Schließlich klickt er auf einen Link in einem E-Mail-Newsletter und tätigt einen Kauf. Gemäß dem U-förmigen Attributionsmodell wird sowohl dem ersten als auch dem letzten Interaktionspunkt ein höherer Wert zugeschrieben, während den dazwischenliegenden Interaktionspunkten ebenfalls Wert zugeordnet wird, allerdings weniger als den ersten und letzten. Dies spiegelt wider, dass der erste Kontakt die Aufmerksamkeit des Kunden erregt hat und der letzte Kontakt die Konversion abgeschlossen hat, während dazwischenliegende Interaktionen dazu beitrugen, das Interesse aufrechtzuerhalten.

Diese praktischen Beispiele verdeutlichen, wie verschiedene Attributionsmodelle den Beitrag von Marketingkanälen und -interaktionen zur Konversion bewerten und wie die Wahl des richtigen Modells die Wahrnehmung des Konversionspfads beeinflussen kann.

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